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.: Berta Arzberger

1. Warum kandidieren Sie für den Bezirkstag?
Nach meinem Studium an der Stiftungsfachhochschule München war ich als den Dipl. Sozialpädagogin (FH) im sozialen Dienst des Kreisjugendamtes Aichach-Friedberg tätig. Während dieser Zeit  wurde mir die große Bedeutung und Verantwortung der Elternschaft bewusst. Darum stellte ich mich gerne der Aufgabe der Erziehung und Betreuung meiner drei Kinder(25-17Jahre alt). In den vergangenen drei Jahren habe ich meine Schwiegermutter (zuletzt Pflegestufe II) bis zu ihrem Tod gepflegt. Während der Familienzeit habe ich an Fortbildungen teilgenommen und mich durch eine Weiterbildung zum systemischen Einzel-, Paar- und Familientherapeuten qualifiziert und die Heilerlaubnis in Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz erworben.
Ich bin  freiberuflich tätig, arbeitete im Frühjahr kurzzeitig in der stationären Suchtprävention und bin seit längerem  auf der Suche nach einer Festanstellung.
Ich war in all den Jahren in vielerlei Hinsicht ehrenamtlich tätig:
1986 gründete ich die Interessengemeinschaft Wertstoffe Hollenbach und setzte mich zusammen mit den Initiativen in Dasing (Frau Ortrud Lueg)  und Schiltberg (Frau Breithaupt) mit Erfolg für die Errichtung von Wertstoffsammelstellen im gesamten Landkreis Aichach-Friedberg ein und arbeitete beim Besseren Müllkonzept auf Kreisebene mit und unterstützte das Volksbegehren. Mit Einführung des Grünen Punktes beendeten wir unser Engagement an der Wertstoffsammelstelle.

Seit Oktober 2003 bin ich als gewähltes Mitglied in der Vorstandschaft des Familienbunds der Katholiken für die Diözese Augsburg und als solches entsendet in die Bundesdelegiertenkonferenz (Zentralfamilienrat). Der Familienbund der Katholiken befasst sich mit den sozialpolitischen Rahmenbedingungen, in denen Familien leben und ist mit Landes- und Bundespolitikern hierüber ständig im Gespräch (www.familienbund.org; www.agenda-familie.de)

Seit dem Eintritt meiner Kinder in den Kindergärten war ich in den unterschiedlichsten Schulformen im Elternbeirat tätig. Als Elternbeiratsvorsitzende des Deutschherren-Gymnasiums Aichach setzte  ich mich u. a.  mit Erfolg für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs im nördlichen Landkreis Aichach-Friedberg im Anschluss an den Nachmittagsunterricht ein.

In unserer kirchlichen Gemeinde nehme ich den Vorsitz des Pfarrgemeinderats ein und bin Lektorin.
Beim Projekt der Dorferneuerung Hollenbach arbeite ich seit 2 Jahren mit und setze mich für die Sanierung des  Friedhofs ein.

Die ödp gründete für diese Wahl ein Bündnis für Familien und bat mich für sie für den Bezirkstag zu kandidieren. Ich stimme mit dem Wertesystem des Parteiprogramms der ödp überein und erkenne in diesem auch die Umsetzung der 10 Gebote wieder. Ende Juli wurde ich Mitglied der Partei.

2. Was möchten Sie in den nächsten fünf Jahren, sofern Sie gewählt werden, für junge Menschen im Bezirk Schwaben erreichen?


3. Welche Rolle spielen für Sie die Tätigkeiten der schwäbischen  Jugendverbände und des Bezirksjugendring Schwaben?
Diese Aktivitäten sind mir bislang leider zu wenig bekannt, darum kann ich sie nicht beurteilen.

4. Waren Sie selbst in der Jugendarbeit (bzw. in der Evangelischen Jugend) aktiv und wenn ja  welche Erfahrungen haben Sie aus diesem Engagement mitgenommen?
Ich wuchs in einem kleinen Dorf auf. Meine bedeutend älteren Geschwister hatten sich vor Ort in der KLJB und der CAJ engagiert. Diese Gruppen waren in meiner Jugendzeit nicht mehr existent. Ich versuchte mit anderen Jugendlichen vergeblich diese wieder zu beleben,
Später stieß ich auf Jugendliche, die sich in einer christlichen Bewegung engagierten und ihr Verhalten am Evangelium ausrichteten. Durch sie fand ich einen vertieften Zugang zu Glaubensinhalten, erlebte eine sehr schöne Gemeinschaft und konnte auch Jugendliche anderer Konfessionen kennen und schätzen lernen.   Daraus erwuchs ein starkes Bewusstsein der Geschwisterlichkeit.

5. Welche Rollen spielen christliche Werte bei Ihren politischen Entscheidungen?
Seit meiner frühen Kindheit bewegen mich die Worte Jesu und leiten mein Handeln: „Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“, „alles, was ihr von anderen erwartet, das tut auch für sie“ die s. g. goldene Regel und „Vater gib, dass alle eins seien, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast“(Joh. 17,21)
Daraus folgt:


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Direktkandidatin Aichach-Friedberg
Listenkandidatin Platz 2

Dipl. Sozialpädagogin (FH)
verheiratet, 3 Kinder