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.: Manfred Buhl
1. Warum kandidieren Sie für den Bezirkstag?
Der Bezirkstag ist die dritte kommunalpolitische Ebene und für das Gemeinwesen in Schwaben unverzichtbar. In dieser Ebene möchte ich meine langjährigen Erfahrungen als Stadt- und Kreisrat, aber auch meine ganz persönlichen einbringen. Als Betreuer einer nahen Verwandten sind mir die Sorgen und Nöte der Bewohner - aber auch Beschäftigten von Pflegeheimen sehr gegenwärtig. Als langjähriger Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt in meiner Heimatstadt kenne ich die sozialen Brennpunkte unserer Gesellschaft sehr genau. Aus diesem Grunde habe ich eine Begegnungsstätte aufgebaut, in der Alt und Jung sich wohl fühlen und miteinander ihre Freizeit und mehr gestalten können und dies lange, bevor der Begriff Mehrgenerationenhaus als virtuelles Gebilde zur Sprache kam.
Beruflich habe ich seit über 25 Jahren eng mit Verbänden, Vereinen und Organisationen aus dem Sozialbereich in allen Altersschichten zusammen gearbeitet und kenne die Herausforderungen an den Nahtstellen der Sozialarbeit.
Weiter will ich mein berufliches Wissen in die musealen Belange des Bezirkes einbringen und kompetent mitarbeiten.
Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts. Ich dränge auf eine gerechtere Verteilung der Finanzmittel der Bezirke durch den Freistaat; für den Bezirk Schwaben ergibt sich hier eine deutliche,
ungerechte Schieflage.
2. Was möchten Sie in den nächsten fünf Jahren, sofern Sie gewählt werden, für junge Menschen im Bezirk Schwaben erreichen?
Ich will mich als langjähriges Mitglied im Schul- und Kulturausschuss des Landkreises für die bestmögliche, durchgängige Schulausbildung engagieren, um eine Chancengleichheit aller jungen Menschen in Schwaben zu erreichen. Unterstützung der Jugendarbeit, Jugendprojekte - auch der aufsuchenden Jugendarbeit - zusammen mit einem starken Bezirksjugendring hat einen hohen Stellenwert bei mir.
3. Welche Rolle spielen für Sie die Tätigkeiten der schwäbischen Jugendverbände und des Bezirksjugendring Schwaben?
Jugendverbände sind das erste Parlament der jungen Menschen, mit dem sie zusammen kommen. Diese zu unterstützen, ist alle Anstrengungen wert, um eine Politik mit Augenmaß unter Einbeziehung der Betroffenen gestalten zu können. Wenn ich daran zurückdenke, mit welchem Engagement und Eifer die Aktion "3 Tage Zeit für Helden" in Bayern abgelaufen ist, kann man der Jugend nur ein Sonderlob und Hochachtung aussprechen.
4. Waren Sie selbst in der Jugendarbeit (bzw. in der Evangelischen Jugend) aktiv und wenn ja welche Erfahrungen haben Sie aus diesem Engagement mitgenommen?
Ich war viele Jahre in der katholischen Jugendarbeit eingebunden und habe mich langjährig für die Naturschutzpflege und Bürgerbegegnung alterübergreifend eingesetzt. Meine Erfahrungen daraus sind, "nur wer sich selbst engagiert, kann auch etwas bewirken!"
Unter diesem Blickwinkel freut es mich, wenn sich Jugendverbände für andere engagieren, da leider das Ehrenamt gegenüber dem Ausleben der Freizeit in den Hintergrund gerät.
5. Welche Rollen spielen christliche Werte bei Ihren politischen Entscheidungen?
Innere Christliche Werte sind für unser aller politische Arbeit unverzichtbar. Ohne Abwägung dieser Werte sind keine humanen Entscheidungen für unsere Gesellschaft möglich.
Du hast noch eine Frage an den Kandidaten?
Dann schreib Manfred Buhl eine eMail!


