aufkreuzer.de » H  » Holzmann, Barbara

Print Seite weiterempfehlen A- A A+

.: Barbara Holzmann

1. Warum kandidieren Sie für den Bezirkstag?
Als politisch denkende und aktive Frau möchte ich mich der Verantwortung stellen. Durch meine berufliche Tätigkeit (seit 25 Jahren in psychiatrischen Bereich) ist Sozialpolitik mein Schwerpunkt und damit der Bezirkstag auch das politische Gremium in dem ich mit Wissen und Kompetenz zu Entscheidungen beitragen kann. Menschen mit Behinderung, psychischer Erkrankung oder Behinderung und alte Menschen mit einem Hilfebedarf werden immer noch viel zu viel aus unserem Alltag verdrängt und in heimatferne Einrichtungen verlegt. Mein Schwerpunkt war in den vergangenen Jahren ein aktiver Einsatz für eine tatsächliche Umsetzung von „ambulant vor stationär“. Auch  und insbesondere Menschen mit Behinderung und psychischer Erkrankung wollen in ihrer Heimat leben. Dies können sie nur mit der entsprechenden Unterstützung für sie selbst und ihre Angehörigen. Dafür trägt der schwäbische Bezirkstag mit seinen Entscheidungen die Verantwortung.

2. Was möchten Sie in den nächsten fünf Jahren, sofern Sie gewählt werden, für junge Menschen im Bezirk Schwaben erreichen?

Der Haushalt in Schwaben kam in den vergangenen Jahren in erhebliche Deckungslücken und alle Bereiche mussten z.T. dramatische Kürzungen hinnehmen u.a. auch der Bezirksjugendring und die Bildungsstätte Babenhausen. Inzwischen entstehen wieder leichte Spielräume mit denen mit hoher Bedachtsamkeit umgegangen werden muss. Dabei müssen die Kürzungen im Jugendbereich zurückgenommen werden und endlich langjährige Projekte wie z.B. die Turnhalle in der Jugendbildungstätte Babenhausen finanziert werden.
Weiterhin müssen die Ausbildungsplätze (u.a. schulische Ausbildungsplätze bei den Bezirkskrankenhäusern) beim Bezirk Schwaben erhalten bzw. ausgebaut werden. Untragbar ist die Kürzung der Ausbildungsplätze in den Krankenpflegeschulen.
Eine besondere Aufmerksamkeit gehört bei mir die Situation in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Die derzeitige Versorgung ist unzureichend. Ich setze mich für einen Ausbau insbesondere auch ambulanter Maßnahmen in ganz Schwaben ein. Sie müssen niederschwellig und gut erreichbar sein und dürfen insbesondere in den suchtmedizinischen Angeboten nicht dem „law and order“-Charakter der bayrischen Staatsregierung folgen. Beratung und Hilfen müssen immer vorrangig vor Bestrafung sein.

3. Welche Rolle spielen für Sie die Tätigkeiten der schwäbischen  Jugendverbände und des Bezirksjugendring Schwaben?
Beim Bezirksjugendring schätze ich im besonderen die Mädchen- und Frauenarbeit und die hohe ökologische, nachhaltige und zukunftsorientierte Ausrichtung. Jugendarbeit hat ein sehr hohes Niveau.

4. Waren Sie selbst in der Jugendarbeit (bzw. in der Evangelischen Jugend) aktiv und wenn ja  welche Erfahrungen haben Sie aus diesem Engagement mitgenommen?
Ich selbst war in meiner Jugend sehr aktiv im Sportverein und beim Alpenverein und habe diese Zeit in sehr guter Erinnerung.

5. Welche Rollen spielen christliche Werte bei Ihren politischen Entscheidungen?
Ich arbeite beim Diakonischen Werk und erlebe Kirche nah und vielfältig gelebt. Wichtig ist mir die Toleranz und der Dialog gegenüber allen auf der Grundlage einer gegenseitigen Wertschätzung.


Print Seite weiterempfehlen A- A A+

a

Direktkandidatin Sonthofen, Lindau
Listenplatz Platz 1

Dipl.-Soz.Päd. (FH), Bezirksrätin
verheiratet, 3 Kinder