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.: Franz Snehotta

1. Warum kandidieren Sie für den Bezirkstag?
Weil sich der Bezirkstag v.a. um soziale und kulturelle Themen zu kümmern hat - und da möchte ich gern meine beruflichen und persönlichen Erfahrungen und Interessen einbringen.


2. Was möchten Sie in den nächsten fünf Jahren, sofern Sie gewählt werden, für junge Menschen im Bezirk Schwaben erreichen?

Der Schwerpunkt der Arbeit des Bezirkstags liegt sicher mehr bei den sozialen Einrichtungen (Krankenhäuser, Psychiatrie, Behindertenbetreuung...) als bei der direkten Förderung der Jugendarbeit - aber nach meinen Möglichkeiten würde ich mich einsetzen für einen verstärkten Dialog mit den unterschiedlichen jugendlichen Lebenswelten.


3. Welche Rolle spielen für Sie die Tätigkeiten der schwäbischen  Jugendverbände und des Bezirksjugendring Schwaben?
Bei meiner täglichen Arbeit mit Schulklassen und Jugendlichen merke ich meist schon nach wenigen Stunden, ohne nachzufragen,  welche Jugendlichen in Gruppen, Vereinen und Verbänden der Jugendarbeit aktiv sind: sie fallen in der Regel positiv auf durch ihr Selbstvertrauen, ihre Zivilcourage, ihren Mut und oft auch durch ihre Lust am Leben und am Mitgestalten. Unendlich wertvoll für unsere ganze Gesellschaft ist es, wenn Jugendverbände und Jugendringe auf allen kommunalen Ebenen dieses Engagement unterstützen und fördern.


4. Waren Sie selbst in der Jugendarbeit (bzw. in der Evangelischen Jugend) aktiv und wenn ja  welche Erfahrungen haben Sie aus diesem Engagement mitgenommen?
Ich bin aufgewachsen in einer katholischen Familie und war Schüler an einem von Claretinerpatres geleiteten Gymnasium. Das Lernen und Leben dort und die gewachsene Gemeinschaft haben mich entscheidend geprägt und mir Halt und Orientierung fürs Leben mitgegeben. Als Ministrant und Gruppenleiter beim Sternsingen habe ich gelernt, Verantwortung zu übernehmen und Initiative zu entwickeln. Nicht zuletzt hat dieses Engagement auch meinen beruflichen Werdegang als pastoraler Mitarbeiter in die Wege geleitet.


5. Welche Rollen spielen christliche Werte bei Ihren politischen Entscheidungen?
"Ehrfurcht vor dem Leben", achtsamer Umgang mit der Schöpfung, mit sich selbst und den Mitmenschen: das sind für mich grundlegende Werte des Christ - Seins und auch Richtschnur für mein politisches Engagement.

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Direktkandidat Neu-Ulm
Listenkandidat Platz 5

Pastoralreferent
verheiratet, vier Kinder