aufkreuzer.de » U » Uder-Frick, Barbara
.: Barbara Uder-Frick
1. Warum kandidieren Sie für den Bezirkstag?
Durch meine beruflichen und ehrenamtlichen Erfahrungen in der Jugend- und Sozialarbeit habe ich die Vielfalt der sozialen Leistungen kennengelernt. Ich finde es wichtig, dass die Interessen von Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind und die nicht im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stehen, vertreten werden, dass ihre Anliegen gehört werden. Dafür möchte ich mich einsetzen. Im Bezirkstag als Bezirksrätin habe ich dazu die Möglichkeit.
2. Was möchten Sie in den nächsten fünf Jahren, sofern Sie gewählt werden, für junge Menschen im Bezirk Schwaben erreichen?
Der Bezirksjugendring Schwaben war bisher ein guter und verlässlicher Partner des Bezirks Schwabens. Mein Ziel ist es diese Partnerschaft zu erhalten und weiter zu entwickeln. Dazu gehört die Absicherung der Jugendbildungsstätte Babenhausen als außerschulische Bildungsinstitution.
Die Forderung nach der Einrichtung einer Stelle eines Medienpädagogen hat meine volle Unterstützung.
Ein besonders Anliegen ist für mich der Ausbau der Ausbildungsmöglichkeiten in sozialen Berufe in den Einrichtungen des Bezirks Schwaben. Das bedeutet z.B. ein Angebot für HauptschülerInnen zu schaffen und bei Jungen für eine Ausbildung im sozialen Bereich zu werben.
3. Welche Rolle spielen für Sie die Tätigkeiten der schwäbischen Jugendverbände und des Bezirksjugendring Schwaben?
Durch mein Mandat als Delegierte beim Bezirksjugendring sind mir Ziele, Aufgaben und Schwerpunkte des Jugendrings seit langem vertraut. Die Jugendverbände und Jugendringe werden durch den Bezirksjugendring gut vertreten. Interessen von Jugendlichen werden öffentlich gemacht z.B. durch den Jugendfilmwettbewerb oder den Atlas zur Politik. Der Bezirksjugendring ist ein wichtiger Partner für den Bezirk Schwaben. Die Jugendverbandsarbeit in ihrer Vielfalt, mit ihren demokratischen Strukturen und mit ihren Angeboten leistet einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft.
4. Waren Sie selbst in der Jugendarbeit (bzw. in der Evangelischen Jugend) aktiv und wenn ja welche Erfahrungen haben Sie aus diesem Engagement mitgenommen?
Ich bin seit Jahren bei den Falken als Gruppenleiterin und Bildungsreferentin aktiv. Ich fahre jedes Jahr im Sommer mit ins Kinderzeltlager der Falken. Besonders engagiere ich mich bei der Aus- und Weiterbildung von JugendleiterInnen. Mein Leben ist durch die Arbeit bei den Falken reicher geworden. Ich habe Menschen kennengelernt, Freundschaften geschlossen und Erfahrungen gemacht, die wichtig und entscheidend für meinen Werdegang waren. Und ich hoffe, dass ich durch mein Engagement etwas bewegen konnte.
5. Welche Rollen spielen christliche Werte bei Ihren politischen Entscheidungen?
Freiheit, Gleichheit, Solidarität sind meine Leitziele. Für mein politisches Engagement sind diese Werte von zentraler Bedeutung. Solidarisch handeln, d.h. sich einzusetzen gegen Ungerechtigkeiten, Diskriminierung und für die Interessen benachteiligter Menschen.


