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.: Michael Zimmermann

1. Warum kandidieren Sie für den Bezirkstag?
Die Aufgaben des Bezirkstags, der neben der städtischen/gemeindlichen Selbstverwaltung und dem Kreistag die dritte kommunalpolitische Ebene darstellt, ist den meisten Mitbürgern nicht wirklich bekannt. Doch gerade der Bezirkstag  nimmt Aufgaben wahr, die durch die beiden untereren kommunalpolitischen Ebenen aufgrund ihrer Finanzkraft und Größe nicht wahrgenommen werden. Hier werden die Hilfen für die sozial Schwachen und psychisch Behinderten sowie psychiatrische Behandlungen organisiert und koordiniert. Darüber hinaus wird hier politisch die kulturelle bayerisch-schwäbische Identität, die Naturpflege der größeren Fließgewässer mit ihrer Artenvielfalt und die Jugendarbeit und  -bildung unterstützt.
Als politisch Interessierter mit hauptsächlichem Lebensbezug in Bayerisch-Schwaben und dem direkt angrenzenden Ulm liegt mir zuvorderst an einem guten Klima der in unserem Bezirk lebenden Mitbürgerinnen und Mitbürger. Ich möchte mich politisch für ein gutes soziales und kulturelles Miteinander einsetzen, das Verständnis, Identität und die notwendige zwischenmenschliche Wärme schafft, Konflikte zwischen den Generationen, gesellschaftlichen Schichten und Bevölkerungsgruppen zu vermeiden und unsere Möglichkeiten im Bezirk zu entwickeln.


2. Was möchten Sie in den nächsten fünf Jahren, sofern Sie gewählt werden, für junge Menschen im Bezirk Schwaben erreichen?
Bis heute sind bei uns in Bayern - so stark wie sonst in keinem anderen Bundesland - die Chancen und Möglichkeiten der Jugendlichen abhängig von der gesellschaftlichen Stellung und der Vermögenssituation des
Elternhauses. Viele Begabungen und  Fähigkeiten werden deshalb nicht oder nicht ausreichend entwickelt.
Als Vater zweier jugendlicher Mädchen und als Ausbildungsbeauftrager an meiner Arbeitsstelle sehe ich in der individuellen Förderung der Eignungen und Neigungen unserer Jugend den Schlüssel. Eine ausreichende Anzahl an Ausbildungsplätzen mit der Chance auf spätere Übernahme in feste Arbeitsverhältnisse, die Durchlässigkeit der Schulsysteme, die finanzielle Unterstützung bei Schulproblemen für Schülerinnen und Schüler aller Einkommensschichten, die Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen und das Angebot interessanter und  zukunftsorientierte Studiengänge und berufsbegleitender Weiterbildungen bilden für mich die Grundlage für ein glückliches und selbstbestimmtes Leben.
Meiner Erfahrung nach haben Jugendliche ein festes Bild von ihrer Zukunft. Ich als Politiker sehe es als eine meiner Hauptaufgaben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Ihrem Werdegang zu unterstützen und Chancen zur Teilhabe an unserer Gesellschaft zu bieten.


3. Welche Rolle spielen für Sie die Tätigkeiten der schwäbischen  Jugendverbände und des Bezirksjugendring Schwaben?

Eine große Rolle: Ich durfte die Begeisterung meiner eigenen Kinder bei der Teilnahme an den tollen Stadtranderholungen erleben. Mittlerweile ermuntere ich meine Kinder bei der katholischen jungen Gemeinde (KJG), bei der Jugendfeuerwehr, dem Jugendorchester und weiterer lokaler Jugendgruppen mitzuwirken.
Ich bekräftige ihren Willen, selbst in leitende Funktionen zu kommen und unterstütze, soweit gewünscht, sowohl materiell, als auch durch eigene Aktivitäten und Ideen das Gelingen einzelner Veranstaltungen.


4. Waren Sie selbst in der Jugendarbeit (bzw. in der Evangelischen Jugend) aktiv und wenn ja  welche Erfahrungen haben Sie aus diesem Engagement mitgenommen?
Als Jugendlicher und junger Erwachsener war ich im Sportverein und in der katholischen Jugend der Nachbarpfarrgemeinde aktiv. Darüber hinaus hatte ich als Junger Liberaler das Amt des Kreisschatzmeisters inne.
Gemeinsame Erfahrungen, Teambewusstsein, Verantwortung füreinander, Gespräche über gemeinsame Werte - wo sollte es leichter gelingen als in den Jugend-Gemeinschaften? Als Erfahrung ins Erwachsenenleben habe ich mitgenommen, dass es sich lohnt in einer immer komplexer werdenden Welt ein sicheres und ausgeprägtes Sozialverhalten und einen "inneren Kompass" mitzubringen.
Das Ehrenamt war für mich schon immer wichtig und hat mir nach Umzügen in einen neuen Ort schnell die Türen geöffnet und mir neue Bekanntschaften erschlossen.


5. Welche Rollen spielen christliche Werte bei Ihren politischen Entscheidungen?
Christliche Werte spielen bei jeder meiner politischen Entscheidungen eine äußerst wichtige Rolle. Als aktiver katholischer Christ engagiere ich mich in meiner Heimatgemeinde. Die christlichen Werte markieren  Grundeinstellungen, die das Leben in der Gemeinschaft erst ermöglichen. Für mich sind Fleiß, Aufrichtigkeit, Einsatz für Mitmenschen, insbesondere auch für die, denen es nicht so gut geht, Achtung der Würde
und des Eigentums Anderer tragende Säulen. Sie bilden die Grundlage meiner politischen wie auch privaten Entscheidungen.

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Listenkandidat Platz 24

Betriebswirt (VWA), Bilanzbuchhalter (IHK)
verheiratet, 2 Kinder