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.: Finanzierung
Der Bezirkshaushalt hat ein Volumen von rund 665 Millionen Euro. Seine Einnahmen bezieht der Bezirk im wesentlichen aus drei Quellen:
- die Krankenkassenpflegesätze für die Dienstleistungen der Bezirkskrankenhäuser.
- die Mittel des Freistaats aus dem bayerischen Finanzausgleich. Sie werden in einer komplizierten Rechnung an der Höhe der Sozialhilfe unter Einbezug der Steuerkraft (also der wirtschaftlichen Stärke) der Region ermittelt.
- die Bezirksumlage. Sie ist die Berechnungsgrundlage für die Höhe der Zahlungsverpflichtungen von Landkreisen und kreisfreien Städten an den Bezirk.
Die Ausgaben des Bezirks liegen vor allem im Bereich der sozialen Sicherung. Als überörtlicher Sozialhilfeträger sorgt der Bezirk besonders für Behinderte und pflegebedürftige Mitbürger. Als Partner der Behinderten und der Verbände der freien Wohlfahrtspflege trägt er überwiegend die Kosten für die Betreuung in Heimen und ähnlichen Einrichtungen. Der Bezirk Schwaben sichert den Menschen auch in außergewöhnlichen Notsituationen menschenwürdige Verhältnisse, derzeit jährlich mit etwa 426 Millionen Euro.
Quelle und Text: Bezirk Schwaben, 2008
